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Österreich, nicht das Land meiner Väter

Die (B)Österreicher
Österreich tickt rechts. Das liegt an den Eliten und dem Boulevard. Falsch. Es liegt an den Wählerinnen und Wählern. Eine Beschämung aller Demokraten in der heutigen Zeit.
«Da trat in ihre Mitte der Jude Ben Gurion: Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million.»

Das Problem der Österreicher. Sie sind klein und bedeutungslos geworden und wissen das nich nicht. Die letzte Referenz war Adolf, tja das ist so. Sind ja auch schon wieder genug gesellschaftliche Triebe auf der rechten Fensterbank.
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Eine Momentaufnahme aus dem 19. Jahrhundert.

134’085 Österreicher und Österreicherinnen haben inn Wirklichkeit aber kein Problem mit solchen  Zeilen. Sie gaben bei der niederösterreichischen Landtagswahl am 28. Januar der FPÖ und ihrem Spitzenkandidaten Udo Landbauer ihre Stimme. Und das nachdem Journalisten fünf Tage zuvor aufgedeckt hatten, dass der 31-Jährige einer deutschnationalen Burschenschaft als Vizeobmann vorsteht, in deren Bude NS-Liederbücher mit exakt diesen Zeilen vorliegen. Landbauer beteuerte, von dem Lied nichts gewusst zu haben. Das Wahlergebnis seiner Partei konnte er trotz Skandal fast verdoppeln. Nur verdoppeln, beschwichtigen Meinungsforscher. Das Potenzial wäre viermal so hoch gewesen. «Niederösterreich ist doch kein Naziland», triumphierte ein Journalist auf Twitter. Der antifaschistische Beweis war damit angetreten. Der öffentliche Druck hat gewirkt. Nur 134’085 Menschen. Nur 14,76 Prozent. Nur verdoppelt.
Gefahr gebannt! - Blödsinn
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Machen wir uns nichts vor. Österreich ist eigentlich ein schönes Land. 
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Österreich hat unter Wert nicht eigenommen. 
Die 21. Fußball-Weltmeisterschaft als FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018 steht unmittelbar bevor. Die Eröffnung steigt am morgigen Donnerstag, 14. Juni 2018 mit der Begegnung des Gastgebers Russland gegen Saudi-Arabien um 17 Uhr (18 Uhr Ortszeit) in Moskau. Die Österreichische Fußball-Nationalmannschaft ist bei diesem Spektakel zwar leider nicht mit von der Partie, dennoch lohnt der Blick in die Geschichtsbücher allemal, um festzustellen, dass eine ÖFB-Auswahl im Rahmen dieses fußballerischen Großereignisses bis heute den Weltrekord hält, im positiven Sinne.
Die Hitzeschlacht von Lausanne anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 brannte sich ob der tropischen Temperaturen am 26. Juni 1954 sprichwörtlich ins Gedächtnis ein und wir möchten diesem denkwürdigen Match von anno dazumal samt ihren Protagonisten noch einmal eine würdevolle Plattform bieten. Aber der Reihe nach:
Die Qualifikation
Als die ersten Ausscheidungsspiele 1953 für die Fußball-WM im Folgejahr ausgetragen wurden, zählte die Österreichische Fußball-Nationalmannschaft zur absoluten europäischen Elite. Hätte es bereits damals eine FIFA-Weltrangliste, die 1993 eingeführt wurde, gegeben, die ÖFB-Auswahl wäre im Spitzenfeld gestanden. Das Ungarische Wunderteam um Kapitän Major Ferenc Puskas nahm hier wohl eine Ausnahmestellung ein, doch die Österreicher waren mit Nationen wie ItalienEnglandFrankreich oder Jugoslawien auf gleiche Höhe zu stellen. Die DFB-Auswahl, die aufgrund der Kriegswirren des 2. Weltkrieges erst wieder ab November 1950 Länderspiele austragen durfte, spielte in diesen frühen 1950er Jahren im internationalen Fußball noch keine allzu große Rolle. Was sich jedoch bekanntlich ab 1954 für Deutschland schlagartig ändern sollte.
Lustig nicht wahr? Die haben ihr Versagen nett umschrieben. 

Wenn es bisher nicht so ganz ernst gemeit war, so ändert sich das mit folgemdem Film.