•  
  •  
Deutschland
Deutsche ohne Humor
image-9217157-Humor_ind_D.jpg

Hamburg - Der gemeine Deutsche beweist im Allgemeinen mehr Witz, als ihm das internationale Vorurteil zugesteht und einen die Bohlens, Pochers, Raabs und sonstigen Büttenredner der Nation glauben lassen. Der Deutsche neigt zum Scherzen, und bisweilen lässt sich's auch darüber lachen.
Skeptisch stimmt uns jedoch eine Umfrage, die die Zeitschrift "Lisa" jetzt veröffentlicht hat: 74 Prozent der Männer und 69 Prozent der Frauen behaupten danach: "Wenn ich in Stimmung bin, kann ich einen ganzen Saal zum Lachen bringen." Selbstüberschätzung? Selbstironie?
Könnte sein. Immerhin behaupten noch mehr, nämlich 87 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen, sie könnten über sich selbst lachen. Die zig Millionen Stimmungskanonen in unserem Lande geben sich dabei aber völlig politisch korrekt. Schadenfreude dagegen wollen die meisten nicht empfinden. Nur jeder Vierte gibt zu, dass er sich auch über Missgeschicke und Peinlichkeiten eines anderen amüsieren kann. Buster Keaton und Mister Bean können den deutschen Durchschnittshumoristen also kaum erfreuen. Auch über Ostfriesen, Österreicher, Beamte, Blondinen, Manta-Fahrer und andere Randgruppen, so scheint es, lacht der moderne Deutsche längst nicht mehr.

Sie können's einfach nicht lassen ohne Humor zu sein. 

Drei Originale - Tegtmeier, Hallervorden und Loriot

Da sagt man immeer die Deutschen hätten keinen Humor oder den von Kuhlenkampf oder Dalli Dalli. Jürgen von Manger zeigt als Tegtmeier aus dem Ruhrgebiet, wie es sich tatsächlich verhält. 



Didi Hallervorden in einem immer aktuellen Thema.



Loriot alias Müller Südenscheidt