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Die Sumer
oder Sumerer waren wohl das erste Volk der Bronzezeit. Es lebtein der Übergangszeit von der Steinzeit der Jäger und Sammler bis zur Zeit der ersten Metallverformung der Legierung von Kupfer und Zinn.

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Die Sumer waren die Erbauer der riesigen Zikurate. Einst auch wie der Turm von Babel, der in Babylon stand. Auf der oberen Plattform befand sich das Annina, das Heiligtum oder der Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin. 

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Rund um die Stadt Ur grub man eine 6 km lange Stadtmauer aus. 12 m hoch und 7 m breit. Die Wasserbewirtschaft war sehr weit entwickelt. Die hängenden Gärten von Babylon sind vorstellbar. 

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Das Zikurat war das Heiligtum und der zentrale Tempel einer jeden sumerischen Stadt. Es ist ein massiver Lehmziegelbau, der leider im Verlauf der Zeit starker Erosion ausgesetzt war. Die meisten sind heute ganz einfach weggeschwemmt. 


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Gilgamesch war der erste Held der Literatur. Auf 12'000 Tontafeln in der Grösse 12 x 12 cm war die Geschichte des Gilgamesch in Keilschrift geschrieben. Die Sintflut, Abraham, die zehn Gebote, der Turm von Bable und einige Parallelen zur Bibel finden sich in dem Epos. 

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Die Märchen aus 1000 und eine Nacht mögen sich hier zugetragen haben. Sicher ist, dass mit dem finden der Königgräber in Ur, die Geschichte neu geschrieben werden musste. Sumer war sozusagen der Beginn der Zivilisation. Schrift, Ackerbau und Viehzucht machten es möglich die Ernährung der Bewölkerung zu planen. Daraus ergab sich auch eine entsprechende militärische Stärke und bald beherrschten die Sumer die Levante, den Fruchtbarkeitsgürtel der Region. 

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Wie bei allen Herrschern liessen sich auch die Sumer ihre Siege in Stein hauen. Hier eine Steintafel mit den Heldentaten des Königs an der nördlichen Grenze zum Hethiterreich. 

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Auf der Steintafel am östlichen Rand dessumerischen Reiches zeigte man den Reisenden die Gefangenen Feinde und schreckte damit mögliche Eroberer ab. Die Assyrer schreckte das aber nicht ab. 

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In der Königsgräbern wurden wunderbare Kunstgegenstände aus der Zeit 2'000 b.C. gefunden. Bemerkenswert sind auch die dargestellten Esel als Zugtiere von Kampfwagen. Pferde waren noch nicht domestiziert. Die überhöhte darstellung des eigenen Herrschers wurde auch von den Ägyptern übernommen. 
Die Erfindung der Schrift als Lautschrift ergab sich aus dem Zwang zur Registrierung der Lagerinhalte. Man musste nachweisen können, wem, welche Getreide in den Lagern gehörte. Dazu brannte man tausende von kleinen Tontafeln, die als Quittung dienten. 

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Tontafeln aus den Gräbern von Ur. 

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Lapislazuli, Permutt und Elfenbein waren die Materialien der Funiere wertvoller Laden. Es wurden die verschiedensten Szenen aus dem Leben des Volkes und seiner Herrscher dargestellt. In die Zeit der Sumer verlegt man auch die Entwicklung der Religionen. Verschiedenste Vorkommnisse und Orte finden Übereinstimmung mit den Ansätzen in der Bibel. 

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Die Gebäude in Babylon, Ur, Uruk oder Ninniveeh hatten bis zu 7 Stockwerke. fliessend Wasser und befanden sich um das Zikurat innerhalb einer massiven Stadtmauer. 

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Anhänger der Präastromautik vermuten, dass dier Annasassi Kontakt mit Ausserirdischen hatten und so manche für die Zeit unbegreifliche Entwicklungssprünge nicht menschegemacht waren.